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Notfallplan der Gemeinde Döhlau

Informationen bei einem Stromausfall
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) als auch die Netzbetreiber und zuständigen Bundes- und Staatsministerien halten das Risiko für einen langanhaltenden Stromausfall und hierdurch entstehende ernst zu nehmende Konsequenzen zwar nicht für unmöglich, jedoch für sehr unwahrscheinlich.
Leistungsschwankungen im Stromnetz treten grundsätzlich jederzeit auf, sind jedoch für den Endverbraucher kaum bemerkbar. Laut der Bundesnetzagentur lag die durchschnittliche Unterbrechungszeit in Deutschland 2021 bei nur 12,7 Minuten (Quelle: Bundesnetzagentur).
Sollten die Stromschwankungen im Regelbetrieb nicht ausgeglichen werden können, würde als erste Gegenmaßnahme eine Abschaltung des Netzes größerer Industriebetriebe erfolgen, welche über einen entsprechenden Abschaltvertrag verfügen. Erst wenn diese Maßnahme ebenfalls nicht ausreichen sollte, würde über eine kontrollierte, zeitlich begrenzte Abschaltung (Brownout) versucht werden, die Schwankung zu kompensieren.
Die Versorgungslücken bei manchen Ressourcen haben uns gezeigt, dass eine Vorsorgeplanung und eine teilweise Umsetzung nicht verkehrt ist. Wie Anfangs schon erwähnt, ist ein flächendeckender langanhaltender Stromausfall sehr unwahrscheinlich.
Dennoch möchten wir die Bevölkerung etwas sensibilisieren. Aufgrund der Vielzahl an betroffenen Lebensbereichen ist ebenso eine eigenständige Vorbereitung der Bürgerinnen und Bürger wichtig. Grundsätzlich sollte hier der tägliche Eigenbedarf über einen kurzen Zeitraum (ca. 10 Tage) gedeckt werden können. Die folgende Auflistung bietet hier Anhaltspunkte, welche (Verbrauchs-)Gegenstände in ausreichender Menge vorgehalten werden sollten:
  • Getränke für ca. 10 Tage (2 Liter pro Tag für jede im Haushalt lebende Person)
  • Lebensmittel für ca. 10 Tage (möglichst lange haltbar, z.B. Konserven oder Getreideprodukte)
  • Bargeld für ca. 10 Tage
  • Hygieneartikel für den täglichen Bedarf
  • Ausreichend Kraftstoff für Versorgungsfahrten
  • (Zusatz-)Akkus für medizinische Geräte (z. B. Beatmungsgeräte o. ä.)
  • Batterietaschenlampen und Reservebatterien, Kerzen und Streichhölzer/Feuerzeug
  • Löschmittel, z.B. Feuerlöscher
  • Radio im Batteriebetrieb oder Kurbelradio (ausreichend Ersatzbatterien)
  • Hausapotheke mit gängigen Medikamenten, z.B. (Kopf-)Schmerztabletten, Desinfektionsmittel, Pflaster/Verbände, Fieberthermometer
  • Soweit verschreibungspflichtige Medikamente eingenommen werden müssen, ein entsprechender Vorrat zur Deckung des Bedarfs für 10 Tage
  • Soweit ein Heizofen/Kamin/Kachelofen vorhanden ist, entsprechende Brennstoffe
  • Stromunabhängige Heizmöglichkeiten, warme Kleidung und Decken
  • Alternative Kochmöglichkeit, z.B. Campingkocher
  • Haustierbedarf (Futter, Heu, Streu o. ä.) für ca. 10 Tage
Als Erstanlaufstellen dienen alle Feuerwehrgerätehäusern der Städte und Gemeinden im Landkreis Hof. In der Gemeinde Döhlau sind die drei Feuerwehrhäuser in den drei Ortsteilen Kautendorf, Döhlau und Tauperlitz besetzt. Als Zentrale wird der gemeindliche Bauhof im Industriegebiet Döhlau eingerichtet.
Informationen werden im Katastrophenfall durch die regionalen und überregionalen Radiosender, sowie vereinzelt auch durch Lautsprecherdurchsagen an die Bevölkerung weitergegeben werden.
Weitere Informationen erhalten sie auf der Internetseite des Landkreis Hof.
Quelle: https://doehlau.de/content/de/verwaltung/notfallplan.php.

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